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Testbericht-Einordnung · Stand 12.10.2026

Hundefutter Stiftung Warentest: Was der Trockenfutter-Test 2025 zeigt

Die Stiftung Warentest hat 24 Hunde-Trockenfutter geprüft. Hier fasse ich zusammen, was im frei lesbaren Teil steht, was die Ergebnisse für deinen Futterkauf bedeuten und warum Preis und Etikett wenig über die Qualität verraten.

Lesezeit ca. 7 Minuten · Von Jörg-Berend Geuken, Anifit-Berater

Der Test auf einen Blick

PunktErgebnis
Veröffentlichung24.07.2025, test 8/2025
Getestet24 Alleinfuttermittel (Trockenfutter) für Hunde
Darunter5 „sensitiv“-Sorten, 2 mit EU-Bio-Siegel
GesamtergebnisEtwa jedes dritte Futter wird empfohlen, darunter ein Bio-Produkt
Notenspanne„Sehr gut“ bis „Ausreichend“
PreisMehrere Futter kosten etwa 25 Cent pro Tagesration

Die Produktnamen und Einzelnoten liegen hinter der Bezahlschranke von test.de. Ich nenne deshalb keine einzelnen Futtersorten und keinen Testsieger.

Wie die Stiftung Warentest bewertet hat

KriteriumGewichtung
Ernährungsqualität60 %
Fütterungsempfehlung15 %
Schadstoffe10 %
Deklaration und Werbeaussagen10 %
Verpackung (Handhabung)5 %

Zusätzlich wurde geprüft, ob die angegebenen Tierarten enthalten sind (DNA-Analyse), ob Zucker zugesetzt ist, ob „getreidefrei“-Versprechen stimmen und ob Salmonellen nachweisbar sind. Salmonellen wurden nicht gefunden.

Die wichtigsten Aussagen

Was bedeutet das für deinen Futterkauf?

Aus dem Test lassen sich drei praktische Regeln ableiten, unabhängig von der Marke:

  1. Lies die Zutatenliste statt der Vorderseite. Begriffe wie „sensitiv“, „natürlich“ oder „getreidefrei“ sind keine Qualitätsgarantie. Wichtig ist, was genau drin ist und wie es deklariert wird.
  2. Achte auf eine ehrliche Fütterungsempfehlung. Sie gehört zur Note, weil falsche Mengenangaben zu Über- oder Unterversorgung führen. Prüfe sie mit dem Futterrechner.
  3. Vergleiche Futter pro Tagesration, nicht pro Kilo. Ein günstiges Kilo-Futter kann bei geringer Energiedichte teuer werden, ein teures Futter kann sparsam im Verbrauch sein.

Trockenfutter, Nassfutter, Frischfutter: wo steht der Test?

Der Test bewertet ausschließlich Trockenfutter. Aussagen zu Nassfutter, gekochtem oder gefriergetrocknetem Futter lassen sich daraus nicht ableiten. Wer Nassfutter füttert, sollte die jeweiligen älteren Tests zu Nassfutter und die Hinweise zur Nährstoffversorgung beachten. Wichtig ist bei jeder Fütterungsart, dass es sich um ein Alleinfuttermittel handelt oder dass die Ration sinnvoll ergänzt wird.

💡 Der häufigste Fehler

Ein Futter zu wechseln, nur weil ein Test gut oder schlecht ausgefallen ist. Wenn dein Hund das Futter gut verträgt, Normalgewicht hat, glänzendes Fell und festen Kot zeigt, ist ein Wechsel nicht nötig. Der Test liefert Orientierung, ersetzt aber nicht die Beobachtung deines Tiers.

Wie ich als Fachberater darauf schaue

Ich prüfe jedes Futter nach denselben Fragen: Wie hoch ist der klar deklarierte Fleischanteil? Gibt es zugesetzten Zucker oder künstliche Zusätze? Passt die Fütterungsempfehlung zu meinem Hund? Wie reagiert das Tier? Eine Marke ist nicht automatisch gut oder schlecht, aber eine klare Deklaration ist ein Pluspunkt.

Anifit war nach meinem Kenntnisstand nicht Teil des Tests, so dass ich keine Aussage zu seinem Abschneiden machen kann. Wie ich Anifit einordne, steht in meinem ausführlichen Anifit Test; die Erfahrungen anderer Hundehalter findest du hier ebenfalls.

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Die Deklaration lesen: Was auf der Packung steht

Bei Alleinfuttermitteln gibt es zwei Arten der Angabe: die offene Deklaration nennt jede Zutat mit ihrem Anteil, die geschlossene Deklaration nennt nur Gruppen wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ und „Getreide“. Je genauer die Angabe, desto leichter kannst du Futter vergleichen und Unverträglichkeiten ausschließen. Die analytischen Bestandteile (Rohprotein, Rohfett, Rohasche, Rohfaser, Feuchtigkeit) sagen etwas über die Zusammensetzung, aber nichts darüber, wie gut der Hund die Nährstoffe verwerten kann. Genau deshalb hat die Stiftung Warentest die Ernährungsqualität im Labor und mit Rechnung zum Nährstoffbedarf geprüft.

Getreidefrei, Monoprotein, Bio: Was die Etiketten bedeuten

Welpen, Senioren und besondere Hunde

Der Test gilt für ausgewachsene Hunde. Welpen und trächtige Hündinnen haben einen anderen Nährstoffbedarf, ältere Hunde und Hunde mit Erkrankungen ebenfalls. Bei Nieren-, Herz- oder Verdauungsproblemen und bei Übergewicht ist die Futterwahl Sache des Tierarztes. Für große, schnell wachsende Rassen gibt es eigene Welpenfutter, die den Kalziumbedarf berücksichtigen. Verlasse dich bei medizinischen Fragen nicht auf einen Verbrauchertest.

Futtermenge und Gewicht im Blick behalten

Die Fütterungsempfehlungen auf der Packung sind Richtwerte. Wiege deinen Hund regelmäßig und passe die Menge an, wenn er zu- oder abnimmt. Leckerlis, Kauartikel und Reste gehören in die Tagesration. Ein Hund in gutem Futterzustand hat sichtbare Taille, fühlbare Rippen und bleibt aktiv. Nutze den Futterrechner, um den Tagesbedarf zu schätzen, und sprich mit dem Tierarzt, wenn das Gewicht stark schwankt.

Checkliste: Futter prüfen in 5 Minuten

Häufige Fragen

Hat die Stiftung Warentest Hunde-Trockenfutter getestet?

Ja. In test 8/2025 (veröffentlicht am 24.07.2025) hat die Stiftung Warentest 24 Alleinfuttermittel für Hunde geprüft, darunter 5 „sensitiv“-Sorten und 2 mit dem EU-Bio-Siegel. Etwa jedes dritte Futter wird empfohlen. Die Produktnamen und Einzelnoten sind kostenpflichtig auf test.de abrufbar.

Lohnt sich teures Sensitiv-Futter?

Laut test.de lohnen sich die Mehrausgaben für Sensitiv-Futter oft nicht. Entscheidend ist die Zutatenliste, nicht das Etikett. Bei Verdacht auf eine Allergie gehört die Abklärung zum Tierarzt.

Wie wichtig ist die Fütterungsempfehlung?

Sie wurde im Test mit 15 % gewichtet, weil falsche Mengenangaben zu Über- oder Unterversorgung führen. Prüfe die Angaben für dein Tier und passe sie an Gewicht, Aktivität und Alter an.

Ist Discounter-Futter schlechter als Markenfutter?

Die Überschrift des test.de-Berichts lautet: „Discounter-Futter häufig besser als teure Markenware“. Preis und Qualität hängen im Test nur lose zusammen. Entscheidend ist, ob das Futter den Nährstoffbedarf deines Hundes deckt.

War Anifit im Test?

Nach unserem Kenntnisstand nicht. Die Produktnamen im Test sind kostenpflichtig; wir können deshalb keine Aussage zu einzelnen Sorten treffen. Wie wir Anifit einordnen, steht im Anifit-Test auf dieser Seite.

Wie oft muss ich Futter wechseln?

Gar nicht, wenn dein Hund das Futter gut verträgt. Wenn du umstellst, mische das neue Futter über 7 bis 10 Tage schrittweise unter.

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Dein Name Anifit-Berater · berät Hunde- und Katzenhalter zu artgerechter Ernährung.

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